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Wohnbauprojekt WIG verzögert sich wegen Rekursen

 

Das Bauprojekt der Genossenschaft Wohnen in Gossau (WIG) wurde von der Gemeinde zwar bewilligt, aber dagegen wurde Rekurs eingelegt. Warum ein Riss im Boden des Geländes nun eine positive Wende bringen könnte.

 

Auf dem Käserei-Areal in Gossau sollen über 30 Wohnungen entstehen (bunts.ch berichtete). Die Genossenschaft Wohnen in Gossau, kurz WIG, welche das Bauprojekt zusammen mit dem Gossauer Architekten Aaron Wegmann realisieren will, hat bereits grünes Licht von der Gemeinde bekommen. Doch dann sind laut zueriost.ch Rekurse eingegangen, die vom Baurekursgericht gutgeheissen wurden. Bei den Rekursen gehe es vor allem um die Anzahl Geschosse, die Einordnung ins Ortsbild und die vorgesehenen Abgrabungen hinter der alten Sennerei, weiss zueriost.ch. Auch die Nähe zum benachbarten historischen und geschützten Fänrichhaus wurden bemängelt. Und genau das könnte nun zum Vorteil der WIG werden.

 

Kleiner Riss mit grosser Wirkung

Auf dem Grundstück vor der alten Sennerei entdeckte Aaron Wegmann einen Riss. Er vermutete darunter Spuren vom Restaurant "Rössli", das dort einmal stand. Und in der Tat: Die Grabungen brachten die Überreste von Mauern zum Vorschein, die beweisen sollen, dass das "Rössli" sogar deutlich näher am Fänrichhaus gestanden habe als bisher angenommen. Das sollen auch alte Fotos belegen.

 

Herber Rückschlag aber kein Grund zum Aufgeben

Der Entscheid des Baurekursgerichtes sei ein herber Rückschlag für das Projekt. Doch wie Aaron Wegmann gegenüber zueriost.ch sagte, wolle man das nicht auf sich sitzen lassen. Schliesslich habe das Projekt nach einer Überarbeitung die äusserst kritische Beurteilung der Ortsbildkommission überstanden. Aaron Wegmann: «Es wird so oder so gebaut, einfach in angepasster Form.»

 

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Quelle: zueriost.ch

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