Ein Jahr bunts.ch

Anfang Juni 2016 startete bunts.ch mit seiner Facebook-Seite. Viele hundert Posts und über 850 Follower später ist bunts.ch die grösste Online-Community der Zürcher Oberländer Gemeinde Gossau. Sogar andere Gemeinden haben bereits Interesse am Konzept bekundet.

In eigener Sache

 

Der kleine aufgestellte Bunts feiert seinen ersten Geburtstag! Am 2. Juni 2016 startete die Initiantin und Betreiberin, Barbara Tudor, mit der Facebook-Seite und hauchte dem sympathischen kleinen Kerl namens Bunts Leben ein. Mit einer Handvoll Likes angefangen, ist bunts.ch mit über 850 Followern nach nur einem Jahr zur grössten Online-Community von Gossau herangewachsen.

 

Ein Beitrag für einen gelungenen Austausch im Dorf

Als Barbara Tudor vor gut fünf Jahren mit ihrer Familie nach Gossau gezogen ist, fehlte ihr eine zentrale Plattform, auf der man sich als «Neuzuzügler» einfach und schnell über das Leben in der Gemeinde informieren kann und die auch die sozialen Medien einbindet. «Gossau und seine Aussenwachten hat so viel zu bieten, doch sichtbar war so manches nicht.», sagt Barbara Tudor. Mit bunts.ch wollte sie einen Beitrag zu einer sympathischen Vernetzung und zu einem fröhlichen Austausch innerhalb der Gemeinde beitragen und die vielen kleinen und grossen Perlen, welche sich hier aneinanderreihen, an die Oberfläche bringen. Das ist ihr gelungen. Viele Gossauerinnen und Gossauer schätzen das Angebot und den Service von bunts.ch, um über das Leben im Dorf auf dem Laufenden und gut unterhalten zu sein. Eine Anwohnerin schreibt ins Gästebuch von bunts.ch: «Ich lese jeden Tag mit Interesse deine Einträge und bin immer wieder erstaunt, was in unserer Gemeinde alles läuft.» Dieser Meinung sind auch andere: Mittlerweile haben sich über 850 Personen, mehrheitlich aus Gossau, mit Bunts' sozialen Kanälen verbunden. «Mit bunts.ch scheine ich einen Nerv getroffen zu haben. Das freut mich sehr.», sagt Tudor. Auch die Nutzerzahlen der Website www.bunts.ch sprechen für sich: Seit der Lancierung im Oktober 2016 wurde die Website über 36'000 Mal von rund 3'650 unterschiedlichen Nutzern aufgerufen. Das Projekt wird auch von ausserhalb wahrgenommen: «Bewohner einer Nachbarsgemeinde haben Interesse am Konzept bekundet und wünschen sich so eine Plattform auch für ihr Dorf.».

 

«bunts.ch ist eine unabhängige und privat finanzierte Plattform.»

Barbara Tudor, Initiantin und Betreiberin

 

Atttraktive Ergänzung zum bestehenden Angebot

bunts.ch soll alle Gossauerinnen und Gossauer ansprechen. Ob Jugendliche, junge Erwachsene, Singles, Familien oder ältere Menschen  – mit bunts.ch soll jeder das finden, was er sucht und was er sich von einer modernen Kommunikationsplattform wünscht. Vor allem auch die lokalen Organisationen und Geschäfte sollen mit bunts.ch die Gelegenheit haben, rasch und unkompliziert in Dialog mit der Bevölkerung zu treten und mit Angeboten auf sich aufmerksam zu machen. Barbara Tudor sieht bunts.ch denn auch nicht als reine News-Plattform und auch nicht als Konkurrenz zu bestehenden Medien: «Das wäre als Ein-Frau-Betrieb gar nicht möglich», sagt die 42-jährige Mutter mit einem Augenzwinkern. «Mit bunts.ch möchte ich die Menschen ganz einfach da abholen, wo sie sich gerne informieren: in den sozialen Kanälen und im Internet», so die Kommunikationsfachfrau. Dass eine Online-Plattform bzw. die sozialen Kanäle viele Vorteile bieten, liegt auf der Hand: «Vor allem Social Media ermöglicht einen sehr schnellen und flexiblen Austausch. Man bekommt unmittelbar Feedback und weiss sofort, was interessiert und was nicht. Darüber hinaus konzentriert sich bunts.ch ganz auf die Wohngemeinde. Das schätzen die Freunde von bunts.ch.».

 

«Ich lerne jeden Tag etwas Neues über Gossau.»

Barbara Tudor

 

Privat initiiert und finanziert

Immer mal wieder wird die selbständige Unternehmerin gefragt, wer am Projekt mitarbeite und wer es finanziere. «Oft sind die Leute erstaunt, wenn sie erfahren, dass ich die Plattform alleine betreibe.», so Tudor. Auch finanziert wird die Plattform von ihr: «bunts.ch ist mein persönlicher Beitrag fürs Dorf. Mittel- bis langfristig sollen die Kosten über Werbe- und Sponsoringeinnahmen gedeckt werden. «Aber das steht aktuell nicht im Vordergrund.», und sie fügt an: «Es macht mir einfach unglaublich viel Spass. Der Dialog ist meine Welt, da bin ich zu Hause. Und mit bunts.ch lerne ich jeden Tag etwas Neues über unsere Gemeinde.»

 

Text und Bild: Tudor Dialog, Gossau