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Frühlingsputz - des einen Leid, des anderen Freud

Ein eingespieltes Team: Matthias und Chantal Studer. Bild: zvg
Ein eingespieltes Team: Matthias und Chantal Studer. Bild: zvg

 

Putzen gehört für viele nicht gerade zur Lieblingsbeschäftigung. Was für die einen ein notwendiges Übel ist, ist für Putzinstitute ihr täglich Brot. bunts.ch traf eine Gossauer Reinigungsfirma zum Gespräch.

 

von Barbara Tudor

 

Das Ehepaar Chantal und Matthias Studer von der «Bader Gebäudereinigung» in Gossau hat sich auf die Reinigung von Privat- und Geschäftslie- genschaften spezialisiert. Gemeinsam mit ihren drei Mitarbeitenden reinigen sie Wohnungen, Mehrfamilienhäuser, Industriegebäude und Büros. Auch Endreinigungen mit Abnahmegarantie sowie Baureinigungen erledigen sie von ihrem Standort an der Chapfstrasse aus.

 

Gezielte Arbeitsteilung
Die Studers setzen auf eine klare Aufgabenteilung: Er und sein Mitarbeiter übernehmen Fenster-, Fassaden- und Tiefgaragenreinigungen, End- und Baureinigungen sowie das Entfernen von Graffiti. Chantal und ihre Mitarbeiterin kümmern sich um die Reinigung von Privathaushalten. Das können Einmalaufträge sein zum Putzen von Fenstern und Storen im Frühling, oder regelmässige Aufträge wie der Wohnungsputz im Wochen- oder 14-Tage-Turnus.

 

«Putzen ist eine ehrliche Arbeit.»
Chantal Studer, Inhaberin der Bader Gebäudereinigung

Eine Arbeit wie jede andere
Das Herzblut für ihre Arbeit spürt man. Ganz klar: Die Studers putzen gerne, und es gibt nur weniges, das sie nicht reinigen würden. Wohnungen, in denen längere Zeit ein Leichnam gelegen hat – oder nach Wohnungsbränden. «Da braucht es Spezialisten mit entsprechender Ausrüstung», weiss die 54-jährige, die das Geschäft im 2009 von Marlies Wirt übernommen hat. Alles andere sei für sie normal. Die Mutter von zwei Kindern hat keine Probleme damit, den Schmutz von anderen Leuten wegzumachen. «Das ist eine Arbeit wie jede andere auch». An ihrer Tätigkeit mag sie die Abwechslung, dass man das Ergebnis sieht und die Kunden ihre Arbeit schätzen.

 

«Nur wer konstant gute Arbeit abliefert, kann auf Dauer bestehen.»

Matthias Studer, Bader Gebäudereinigung

Nicht um jeden Preis
In dem Dienstleistungssektor ist aber offenbar nicht immer alles so sauber, wie es scheint. Im Reinigungsbecken tummeln sich neben vielen soliden Anbietern auch solche, die zu Dumpingpreisen offerieren und entsprechend arbeiten. «Da sollte man aufpassen. Nicht selten erleben die Auftraggeber ihr blaues Wunder, vor allem bei Endabnahmen», erzählt der 52-jährige Matthias und fügt an: «Nur wer eine konstant gute Arbeit abliefert, kann auf Dauer bestehen». Ihr Slogan «Da wo sauber, sauber ist», scheint nicht bloss ein Werbespruch zu sein, sondern ihr Credo. Sie legen Wert auf Zuverlässigkeit, Flexibilität und Diskretion. Zum Einsatz kommen nur zertifizierte und biologisch abbaubare Reinigungsmittel einer Schweizer Firma. Und das Wichtigste: ihre Mitarbeitenden. «Sie leisten viel und sollen einen anständigen Lohn für ihre Arbeit bekommen», sagt Chantal. Neben fairen Löhnen und solider Versicherung stellen sie ihnen ein Firmenauto und ein Handy zur Verfügung.


In der Freizeit am klaren Bergsee
Auf die Frage, ob sie  ihre  eigene Wohnung selber putzen, sagt Chantal: «Inzwischen nicht mehr. Das erledigt heute eine Mitarbeiterin für uns». Wenn die Studers nicht für andere am Putzen sind, fahren sie ins Glarnerland und geniessen die Zeit auf dem Campingplatz am Klöntalersee.


Tipps vom Profi

  • Kein Javelbenützen! Das greift die Versiegelung von Waschbecken und Toilette an und ist zudem schädlich für die Umwelt.
  • Regelmässig den Filter der Spülmaschine herausnehmen und mit einer Bürste reinigen.
  • Keine aggressiven Kalkentferner verwenden und nicht zu lange einwirken lassen. Es kann sonst Armaturen, Belag und Fugen angreifen.
  • Mindestens einmal im Jahr Fenster und Storen nach dem grossen Pollenflug reinigen lassen, also ca. Ende Mai.

Bader Gebäudereinigung, Chapfstrasse 6, 8625 Gossau

Telefon 043 540 66 95

www.bader-reinigung.ch