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Gleitschirmpilot verunglückte in Gossau ZH

Ein schwerverletzter Gleitschirmpilot musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Bild: Rega
Ein schwerverletzter Gleitschirmpilot musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Bild: Rega

 

Bei Startübungen im hügeligen Gebiet von Gossau ZH stürzte der Gleitschirmpilot aus über fünf Metern Höhe auf den Boden. Der Schwerverletzte wurde ins nächste geeignete Zentrumsspital geflogen.

 

Am Ostersonntag kam es in Gossau ZH zu einem Regaeinsatz (bunts.ch berichtete). Grund war ein beim Training verunglückter Gleitschirmpilot. Wie die Rega mitteilte, war der Pilot bei Startübungen im hügeligen Gebiet von einem Windstoss erfasst worden und anschliessend aus über fünf Metern Höhe auf den Boden abgestürzt. Nach der Erstversorgung durch bodengebundene Einsatzkräfte alarmierten diese die Rega für den Transport in ein Zentrumsspital. Die aufgebotene Crew der Rega-Einsatzbasis in Dübendorf traf nur wenig später am Unfallort ein und konnte den schwerverletzten Patienten nach der Übergabe durch den Rettungsdienst ins nächste geeignete Zentrumsspital fliegen.

 

Über 150 Einsätze über Ostern

Die Einsatzzentrale der Rega koordinierte zwischen Karfreitag und Ostermontag über 150 Einsätze. Mit schweizweit rund 60 Einsätzen sei der sonnige Ostersonntag dabei der intensivste Tag für die die Helikopter-Crews der Rega gewesen, teilte die Rega mit. Dieses Einsatzaufkommen sei zu dieser Jahreszeit nicht unüblich, denn die Einsätze der Rega-Helikopter widerspiegeln erfahrungsgemäss das Wetter und das Freizeitverhalten der Menschen in der Schweiz. Rund die Hälfte aller Einsätze flogen die Rega-Crews für Patientinnen und Patienten, die in höheren Lagen unterwegs waren. Sie standen aber auch bei Einsätzen aufgrund von akuten Krankheiten oder bei Verlegungsflügen von Spital zu Spital im Einsatz. (bt)

 

Quelle: Medienmitteilung der Rega vom 5.4.2021