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Harmonisch wohnen mit Feng Shui

Mit Feng Shui wird ein Zuhause zum Kraftort. Bild: zvg
Mit Feng Shui wird ein Zuhause zum Kraftort. Bild: zvg

 

Beim Begriff «FengShui» denken viele an Klangschalen und Buddha-Figuren. Doch die 2'000 Jahre alte Harmonie- und Weisheitslehre ist weit mehr als das. Ein Einblick.

 

von Franziska Tanner-Neururer

 

Feng Shui heisst übersetzt Wind und Wasser. Dies waren die beiden Kernelemente, die einst genau beobachtet wurden, um die zyklischen Abläufe der Natur zu kennen und im Einklang mit ihr zu leben. So beobachtete man die Umgebung und Lage eines Grundstückes sehr genau, bevor man darauf baute. Die Windrichtung war entscheidend fürs Platzieren von Türen und Fenstern, und ein Fluss- oder Bachlauf
gab Anhaltspunkte dafür, wo Felder am besten bewirtschaftet werden können. «In der heutigen Zeit hat Feng Shui eine andere Bedeutung erhalten, das Grundprinzip aber ist das gleiche geblieben: Wir können das Jahrtausende alte Wissen über die Natur und ihre  Energiequalitäten für uns nutzen und unser Wohnumfeld so gestalten, dass es uns in unserer individuellen Entwicklung fördert.», erklärt die ausgebildete Feng-Shui-Beraterin aus Gossau, Barbara Tudor.

 

TCM für Wohnräume

Das «Chi» – bei uns Lebenskraft, Geist oder Seele genannt – ist das Schlüsselwort im Feng Shui. Denn im Feng Shui geht es im Kern darum, den Energiefluss in einem Zuhause zu erkennen und so zu lenken, dass es die Bewohner in ihrem Tun stärkt. Wie in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die den gleichen Ursprung hat wie Feng Shui, geht es darum, energetische Blockaden zu erkennen, zu lösen und so für eine gute Gesundheit und Wohlbefinden zu sorgen.

 

«Wird ein Zuhause nicht richtig mit Energie versorgt, können Probleme auftreten.»

Barbara Tudor, geprüfte Feng Shui Beraterin DFSI

 

Du bist wie du wohnst

«Unser Wohnumfeld hat einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden. Ist unser Zuhause ein Kraftort und fühlen wir uns wohl darin, geht es uns gut. Wird es aber nicht ausreichend mit Energie versorgt und ist es nicht so gestaltet, wie wir es brauchen, können Probleme auftreten», erklärt Tudor. Diese können sich auf ganz unterschiedliche Weise zeigen: Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Beziehungsprobleme, Antriebslosigkeit oder gar Stress in Schule und Beruf. «Mit der Hilfe von Feng Shui werden  energetische Schwachstellen in einem Zuhause aufgedeckt und mit gezielten Harmonisierungsmassnahmen ins Positive umgekehrt.»

 

Im Mittelpunkt: der Mensch

Die Bedürfnisse der Menschen ändern sich laufend. Entsprechend muss sich ein Zuhause oder ein einzelner Raum an diese Bedürfnisse anpassen. «Ausgangspunkt einer guten Feng-Shui-Beratung sind darum immer die Lebenswünsche und Ziele der Menschen. Nach einer fundierten Anamnese wird der Grundriss auf verschiedene Gesichtspunkte hin untersucht und wo nötig gezielt optimiert.»

 

«Eine Feng Shui Beratung bedeutet nicht, dass man hinterher die ganze Einrichtung auswechseln muss.»

Barbara Tudor

 

Kleine Massnahmen, grosse Wirkung

Viele haben Bedenken, dass man nach einer Feng-Shui-Beratung ganze Wände einreissen oder die Ausstattung komplett erneuern muss. Doch dem ist nicht so, sagt Barbara Tudor: «In den meisten Fällen lassen sich schon mit einfachen Massnahmen deutliche Verbesserungen  herbeiführen, etwa durch die Neupositionierung von bestehenden Möbeln, der bewusste Einsatz von Accessoires oder durch eine neue Farbgestaltung.» Darum mache eine Feng-Shui-Beratung durchaus auch in Mietwohnungen Sinn.

 

Weitere Informationen: www.tudorfengshui.ch