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In Wetzikon wird ein Corona-Impfzentrum errichtet

 

In Wetzikon entsteht ein kantonales Impfzentrum. Impfungen sind voraussichtlich ab April 2021 möglich.

 

Laut Mitteilung der Gemeinde Wetzikon wird das Impfzentrum bei der Kunsteisbahn realisiert. Voraussichtlich im April 2021 könne mit den ersten Impfungen begonnen werden. Das Impfzentrum werde durch die Stadt Wetzikon und die Gemeinde Gossau ZH sowie durch Partnerorganisationen betrieben. Damit wollen die beiden Oberländer Gemeinden einen wichtigen regionalen Beitrag zur Umsetzung der Impfstrategie des Kantons Zürich leisten.

 

Zentrale Lage, optimale Verkehrsanbindung

Für die Wahl der Standort-Gemeinde Wetzikon spreche die zentrale Lage, die optimale Verkehrsanbindung sowie die Nähe zum Spital. «Der Standort bei der Kunsteisbahn zeichnet sich durch eine optimale Erschliessung aus und verfügt über genügend Platz für die Errichtung des Impfzentrums», sagt Wetzikons Stadtpräsident Ruedi Rüfenacht. «Die Grössenverhältnisse der Örtlichkeit, Zugänge und Ausrüstung der Halle ermöglichen sowohl das geforderte Schutzkonzept als auch eine Impfung im gewünschten Umfang», ergänzt er. Die Bedeutung des Standorts für die Region unterstreicht auch Jörg Kündig, Gemeindepräsident von Gossau ZH und Verwaltungsratspräsident des GZO Spitals Wetzikon: «Mit dem für die breite Bevölkerung vorgesehenen Impfzentrum im Bezirk Hinwil können wir das Gesundheitswesen wirkungsvoll entlasten. Oberländerinnen und Oberländer können sich so schnell, unkompliziert und professionell in ihrer Region impfen lassen.».

Medizinische Unterstützung des GZO Spitals Wetzikon

Die Impfstrategie des Kantons Zürich orientiere sich an der Verfügbarkeit des durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beschafften Impfstoffs und der vom BAG und der Eidgenössischen Kommission für Impffragen vorgegebenen Priorisierung, ist in der Mitteilung weiter zu lesen. Gemäss dieser Planung sollen die Impfzentren ab April 2021 ihren Betrieb aufnehmen können. Der Zeitplan sei äusserst sportlich, so Rüfenacht. Man werde alles daran setzen, dass der Termin eingehalten werden könne. Für den Betrieb des Impfzentrums können die Gemeinden auf die Unterstützung des Zivilschutzes und des GZO Spitals Wetzikon zählen. Matthias Spielmann, CEO des GZO Spitals Wetzikon: «Von Seiten des GZO Spitals Wetzikon unterstützen wir das Projekt aus medizinischer Sicht sehr gerne». Die Impfung der breiten Bevölkerung helfe, Kapazitäten in den Spitälern und den Alters- und Pflegezentren aufrechtzuerhalten und einen Personalmangel zu verhindern.

 

Detailarbeit beginnt jetzt
Mit dem Zuschlag durch den Kanton Zürich beginne für die verantwortlichen Gemeinden eine intensive Zeit. Es gelte, die Einrichtung des Zentrums zu planen und zu erstellen. Daneben seien auch Personalplanung und Organisation der elektronischen Datenverarbeitung (EDV-Unterstützung) wichtig. Gemeindepräsident Jörg Kündig bittet deshalb um Verständnis, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Detailpläne bekannt gegeben werden können. Doch er betont: «Wir werden das Projekt kommunikativ eng begleiten und die Bevölkerung regelmässig über die Fortschritte informieren. Entscheidend ist, dass wir zeitgerecht bereit sind, wenn der Impfstoff verfügbar ist.». (bt)

 

Quelle: Medienmitteilung der Stadt Wetzikon vom 26.01.2021