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Kantonspolizei Zürich hat eine Fachstelle für Seniorenschutz aufgebaut

Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren (Symbolbild). Bild: Kantonspolizei Zürich
Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren (Symbolbild). Bild: Kantonspolizei Zürich

 

Die Kantonspolizei Zürich hat gestützt auf die Legislaturziele des Regierungsrats eine «Fachstelle Seniorenschutz» aufgebaut. Sie setzt sich dafür ein, dass seniorenzentrierte Kriminalität gestoppt, Seniorinnen und Senioren geschützt und Täter zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Der Regierungsrat hat für die Legislaturperiode 2019 - 2023 den Schutz von Seniorinnen und Senioren vor Gewalt- und Vermögensstraftaten als Schwerpunkt festgelegt. Wie die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung vom 23. März 2021 screibt, erfolgte diese Schwerpunktsetzung vor dem Hintergrund, dass sich zunehmend Deliktsphänomene identifizieren lassen, bei denen die Täterschaft gezielt ältere Menschen angeht. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, baute die Kantonspolizei Zürich im vergangenen Jahr ein Netzwerk zu allen Wohn- und Pflegeinstitutionen im Kanton Zürich auf. Der regelmässige Austausch habe denn auch zu einer Zunahme an Verdachtsmeldungen wegen deliktischer Handlungen gegen Senioren sowie zu mehreren erfolgreich abgeschlossenen Ermittlungsverfahren geführt. Im präventiven Bereich sensibilisiert die Kantonspolizei die Öffentlichkeit, potentielle Opfer sowie deren Umfeld und gibt Verhaltensempfehlungen ab. Als Kern dieser Massnahmen wurde von der Kriminalpolizei die «Fachstelle Seniorenschutz» aufgebaut.

 

Koordinierende Rolle

Im Bereich der Ermittlungstätigkeit nehme die Fachstelle polizeiintern sowie gegenüber der Strafverfolgungsbehörde eine koordinierende Rolle ein, so die Mitteilung. Zudem erarbeite die Fachstelle zusammen mit den Netzwerkpartnern individuelle und auf die betroffenen Personen abgestimmte Lösungsansätze und trage dadurch zur Steigerung der Sicherheit von einzelnen Seniorinnen und Senioren sowie der gesamten Altersgruppe bei.

 

Anlaufstelle für Betroffene
Als Anlaufstelle für direkt betroffene Seniorinnen und Senioren oder Angehörige ist die «Fachstelle Seniorenschutz» mit allen in dieser Thematik befassten Behörden, Institutionen und Fachpersonen vernetzt und kann Betroffene an geeignete Beratungsstellen oder an Anbieter von Anschlusslösungen weiter vermitteln. Die bei der Kriminalpolizei angegliederte «Fachstelle Seniorenschutz» hat Anfang Jahr ihren operativen Betrieb aufgenommen und wird durch zwei erfahrene Kriminalpolizisten betrieben. In einem nächsten Schritt soll die Fachstelle durch eine Fachperson aus dem Bereich der Gerontologie (Alterswissenschaft) ergänzt werden. (bt)

Quelle: Medienmitteilung Kanton Zürich