Gossau und Grüningen

Zwei einzigartige Ortschaften im Zürcher Oberland

Gossau ZH und Grüningen haben vieles gemeinsam. Und sind doch ganz unterschiedlich.

 

Gossau ZH

Einwohner: 10'228 (Stand Dez. 2018)

Fläche: 18,28 km²

Höhe: 455 M.ü.M.

Breitengrad: 47.2975

Längengrad: 8.7395

Gemeindestruktur

Zur politischen Gemeinde Gossau ZH gehören:

Geschichte

Im Zürcher Oberland gründen die Alemannen zahlreiche Ortschaften, darunter auch Gossau (777 n.Chr.), Ottikon (809) und Bertschikon (1279). Die meisten Namen gehen auf die Siedlungsgründer zurück: auf Oto als Gründer von Ottikon (Otinchova). Der Name Gossau wird auf die Aue von Cozo zurückgeführt.

 

Die Gossauer Ortsgeschichte kannst du in packenden, mehrfach ausgezeichneten Filmen hautnah erleben.

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Wappen

Der Otter wurde aus dem alten Wappen von Ottikon übernommen, der silberne Ball steht für Gossau-Dorf. Das Gemeindewappen wurde 1930 eingeführt und ersetzte ein komplexeres Wappen, das auch Elemente für die Ortsteile Herschmettlen, Bertschikon und Grüt enthielt. Der Fischotter im Wappen der Wacht Ottikon wurde von der politischen Gemeinde Gossau deshalb als zentrales Motiv für ihr Gemeindewappen erkoren, weil sich dieses Schildmotiv als einziges der Gossauer Wachtenwappen auf Gossau direkt zurückverfolgen lässt. Die Darstellung des Otters geht auf ein in Ottikon ansässiges und damit Gossauer Adelsgeschlecht zurück.

Grüningen

Einwohner: 3'471 (Stand 2018)

Fläche: 878 ha

Höhe: 553 m.ü.M.

Breitengrad: 47.2853
Längengrad: 8.7563

Gemeindestruktur

Zur Gemeinde Grüningen ZH gehören das weitum bekannte Stedtli mit der Schlosskirche sowie die Dörfer «Binzikon» und «Itzikon». Umgeben sind sie von Aussenweilern und Aussenhöfen wie Adletshusen, Reipen, Büel, Bächelsrüti, Buechholz und Holzhusen.

Geschichte

Im 7. Jahrhundert besiedelten die Alemannen die Gegend um Grüningen. Ihre Beschäftigung galt dem Anbau und der Bewirtschaftung des Bodens. Ein vom süddeutschen Raum zugewanderter Alemanne namens „Gruono“ gab Grüningen seinen Namen und der Ortsname bedeutet soviel wie bei den Nachfahren des „Grün oder Gruono“. Urkundlich wurde Grüningen allerdings erst im Jahre 1038 erstmals erwähnt.

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Wappen

Der Löwe als Wappentier von Grüningen lässt sich erstmals auf einem Siegel aus dem Jahre 1370 nachweisen. Das Wappentier ist wohl auf den Habsburger Löwen zurückzuführen, da Grüningen von 1274 bis 1408 österreichisch war. Das grüne Feld weist auf den Namen Grüningen hin. Das Stadtwappen stimmt auch mit jenem der späteren zürcherischen Landvogtei überein und alle zeitgenössischen Unterlagen wie Wappenbücher, Wappenscheiben, Banner, Landkarten und Siegel zeigen den steigenden silbernen Löwen auf grünem Hintergrund. Nebst dem Wappen von Grüningen haben auch die beiden Dorfteile Binzikon und Itzikon ihr Wappen.

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Quelle: Websites der beiden Gemeinden/Wikipedia