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Rückblick Wachtenabende 2018

 

Jeweils zu Beginn einer neuen Amtsperiode lädt der Gemeinderat die Einwohner von Gossau zu Informationsabenden in den einzelnen Wachten ein. Neben aktuellen Themen haben die Gossauerinnen und Gossauer an den Wachtenabenden auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Anliegen beim Gemeinderat zu platzieren. Ein Rückblick.

 

Der erste Wachenabend fand am 23. Oktober 2018 im Schulhaus Strick in Ottikon statt. Heiri Wintsch, Ressortvorsteher Umwelt, informierte die Einwohnerinnen und Einwohner über das Bodenaufbesserungsprojekt Allenwinden. Weiter berichtete Sylvia Veraguth Bamert, Ressortvorsteherin Gesellschaft, über die Wichtigkeit der vernetzten Freiwilligenarbeit in Gossau. Daniel Baldenweg, Ressortvorsteher Hochbau und Planung, beantwortete nach seinem Referat über die Oberlandautobahn die Fragen der Anwesenden in Bezug auf die Erschliessung in Ottikon.

Am zweiten Wachtenabend im Schulhaus Wolfrichti, Grüt, wurde nach der Einleitung von Gemeindepräsident Jörg Kündig zu den Legislaturzielen des Gemeinderats über die Herausforderungen bei der Benutzung von öffentlichen Anlagen diskutiert. Dabei bat Salvatore Giorgiano, Ressortvorsteher Abfall, Sicherheit und öffentlicher Verkehr, bei Sachbeschädigungen oder Vandalismus zur sofortigen Kontaktaufnahme bei der Liegenschaftenabteilung der Gemeinde Gossau oder bei grober unsachgemässer Nutzung direkt bei der Polizei. Katharina Schlegel, Schulpräsidentin und Ressortvorsteherin Bildung, informierte über das Bauprojekt «Kindergarten Böschacher», welches im Juni 2020 bezugsbereit sein wird. Anschliessend verwöhnte der Dorfverein Grüt die Anwesenden mit einem Apéro.

 

Am 30. Oktober 2018 trafen sich die Mitglieder des Gemeinderats mit den Bewohnern von Bertschikon im Schulhaus Männetsriet. Nach einleitenden Worten von Jörg Kündig erklärte Elisabeth Pflugshaupt, Ressortvorsteherin Betriebe, Liegenschaften und Tiefbau, mit Unterstützung von der Polizei, die neue Verkehrssituation an der Hard- und Heusbergstrasse durch die Erstellung der Tempo-30-Zone. Nach den weiteren Kurzreferaten wurde das Apéro-Buffet vom Dorfverein Bertschikon eröffnet.

 

Der meistbesuchte Informationsabend fand am Donnerstag, 1. November 2018, im reformierten Kirchgemeindehaus in Gossau statt. Neben den bereits angekündigten Themen wie der Sanierung der Badi Tannenberg, der Revision der Bau- und Zonenordnung sowie der vernetzten Freiwilligenarbeit wurde zusätzlich noch eine Erläuterung zu den Themen Deponien und Oberlandautobahn gewünscht.

Der letzte Wachtenabend fand am Freitag, 2. November 2018, im Schulhaus Schönbüel in Herschmettlen statt. Neben dem Kurzreferat von Salvatore Giorgiano zur Erweiterung der Kleinbuslinie Wetzikon–Herschmettlen–Bubikon informierte Heiri Wintsch über die Problematik der Neophyten und deren Bekämpfung in der Gemeinde. Auch Katharina Schlegel informierte mit ihrem Referat über die Herausforderungen bei der Planung von Schulklassen mit dezentralen Schulanlagen. Von den Einwohnerinnen Klara Hunger, Chantal Miserez und Fabienne Lazar wurde das zusätzliche Thema «Tempo 30» gewünscht. Die Diskussion zeigte, dass dieses Thema nochmals aufgenommen werden soll. Nach einem weiteren Referat zur Oberlandautobahn, wurden die Anwesenden mit einem Apéro des Dorfvereins Herschmettlen verpflegt. Mit dem Abend in Herschmettlen gingen die Wachtenabende der aktuellen Amtsperiode zu Ende. Bei dieser Gelegenheit möchte sich der Gemeinderat bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das Interesse und bei den Dorfvereinen Bertschikon, Grüt und Herschmettlen für die grossartige Unterstützung bedanken.

 

Text: Raquel Vidal, Präsidialabteilung Gemeinde Gossau (Gossauer Info 135, Dezember 2018)

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