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Achtung vor Telefonbetrügern!

Neue Masche der Telefonbetrüger (Symbolbild)
Neue Masche der Telefonbetrüger (Symbolbild)

 

«Falsche Polizisten» versuchen an das Vermögen meist älterer Menschen zu gelangen. Die Telefonbetrüger haben einen neuen Weg gefunden, um das Misstrauen von Opfern zu beseitigen und deren Vertrauen zu gewinnen.

 

Wie die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung schreibt, wurden ihr am 2. März über 40 Telefonbetrugsanrufe aus der Region Winterthur und dem Zürcher Oberland gemeldet. «Falsche Polizisten» würden versuchen, an das Vermögen meist älterer Menschen zu gelangen. Die Telefonbetrüger hätten einen neuen Weg gefunden, um das Misstrauen von Opfern zu beseitigen und deren Vertrauen zu gewinnen. Auch wenn schon viele die Präventionsbotschaften der Polizei gehört hätten, würden immer wieder meist ältere Menschen durch die plausibel erscheinenden Geschichten der Betrüger eingelullt und so um ihr Vermögen gebracht.

 

Neuer Trick

Um misstrauische Opfer von den erfundenen Geschichten zu überzeugen, wenden die Telefonbetrüger offenbar eine neue Variante an: Sie fordern die Opfer auf, die Identität des Anrufers durch einen Rückruf auf die Notrufnummer 117 oder eine andere Telefonnummer zu überprüfen. Wer jedoch der Aufforderung «bleiben Sie in der Leitung, nach dem Piepton können Sie die 117 eingeben» Folge leistet, landet – im Glaube, dass er nun mit der Notrufzentrale der echten Polizei verbunden ist – wieder bei den Betrügern. Die polizeilichen Auswertungen der Opferbefragungen zeigen, dass die Telefonbetrüger mit diesem Vorgehen das Misstrauen beseitigen sowie das Vertrauen der Opfer gewinnen und damit auch den Zugriff auf deren Vermögen erhalten.

 

Telefonverbindung immer aktiv selber beenden

Die Kantonspolizei empfiehlt deshalb dringend, Telefonverbindungen immer aktiv selber zu beenden, indem am Telefon die rote «Beendentaste» gedrückt wird. Vor der Wahl der 117 oder der Nummer einer Vertrauensperson sollten Sie einen Augenblick warten. Nur so können Sie sicher sein, dass die Telefonverbindung vollständig getrennt ist. (bt)

Weitere Informationen unter: www.telefonbetrug.ch

Quelle: Medienmitteilung der Kantonspolizei Zürich vom 2.3.2021